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Bundesregierung Pressemitteilung vom 23.11.2012 Höhere Verdienstgrenzen für Minijobber

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Höhere Verdienstgrenzen für Minijobber

Die Verdienstgrenzen für geringfügig Beschäftigte werden zum 1. Januar 2013 erhöht. Das bedeutet: sowohl Minijobber als auch Midijobber können mehr hinzu verdienen. Der Bundestag beschloss das Gesetz mit Mehrheit der Koalitionsfraktionen.

Die Entgeltgrenze für Minijobber steigt von 400 Euro auf 450 Euro. Für Midijobber, also die Beschäftigten in der so genannten Gleitzone, wird sie von 800 auf 850 Euro erhöht. Gleitzone bedeutet, dass die Arbeitnehmer-Beiträge zur Sozialversicherung gleitend von einem ermäßigten auf das reguläre Niveau ansteigen.

Zudem müssen die Beschäftigten verpflichtend in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Minijobber können dadurch ihre soziale Absicherung verbessern. Sie erwerben einen Anspruch auf Erwerbsminderungsrenten und Reha-Leistungen. Auf Antrag können sie von der Rentenversicherung befreit werden. Damit wird die bisher geltende Regelung umgekehrt (bisherige Rechtslage: Rentenversicherungsfreiheit – auf Antrag Rentenversicherungspflicht)

Weiter gilt, dass der Gesetzgeber den Arbeitgeber seit Januar 2011 dazu verpflichtet hat, für jeden geringfügig oder kurzfristig Beschäftigten

  • eine Erklärung über weitere geringfügig entlohnte Beschäftigungen bzw.

  • eine Erklärung über weitere kurzfristige Beschäftigungen im Kalenderjahr

in die Personalunterlagen aufzunehmen. Außerdem wird ausdrücklich vorgeschrieben, dass eine Bestätigung des Arbeitnehmers in den Unterlagen enthalten sein muss, mit der er dem Arbeitgeber die Aufnahme weiterer Beschäftigungen nachweist. In diese Bestätigung sollte zukünftig auch der Antrag auf Befreiung in der Rentenversicherung einbezogen werden.

 

Bei Neuanstellungen überlasse ich Ihnen gerne die benötigten Fragebögen.

Zuletzt geändert am: 9.11.2015 um 15:17

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